Wer im B2B-Marketing erfolgreich sein will, kommt an LinkedIn längst nicht mehr vorbei. Die Plattform ist nicht nur ein digitales Branchenbuch für Entscheider:innen und Fachkräfte, sondern ein echter Dreh- und Angelpunkt für Content-Marketing, Leadgenerierung und Employer Branding. Doch wie kannst Du sicherstellen, dass Deine Aktivitäten auf LinkedIn nicht nur gut aussehen, sondern auch den gewünschten Effekt erzielen? Die Antwort liegt in den richtigen Leistungskennzahlen – den sogenannten LinkedIn Marketing KPIs.
Was oft wie reine Zahlenspielerei wirkt, ist in Wirklichkeit der Schlüssel zu einer erfolgreichen Marketingstrategie. Denn KPIs helfen Dir dabei, zu erkennen, welche Inhalte funktionieren, welche Zielgruppen Du wirklich erreichst und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Anders gesagt: Sie liefern Dir die Grundlage für datengetriebene Entscheidungen – und genau das ist in der heutigen B2B-Kommunikation aber auch im Bereich B2C entscheidend. Im Glossar zum Download erklären wir Dir die wichtigsten KPIs für Dein LinkedIn Marketing in der Übersicht.
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Ohne KPIs kein klarer Kurs: Warum Zahlen Deine beste Orientierung sind
Vielleicht kennst Du das: Ein Beitrag auf LinkedIn wird viel gelikt, ein Video wird überraschend oft aufgerufen – aber was bedeutet das konkret für Deine Marketingziele? Sind Likes wirklich ein Erfolg, wenn daraus keine Leads entstehen? Oder ist ein Beitrag mit wenigen Reaktionen vielleicht dennoch wertvoll, weil er von den richtigen Personen gesehen wurde?
Genau hier kommen KPIs ins Spiel. Sie helfen Dir dabei, die tatsächliche Wirkung Deiner Maßnahmen zu beurteilen – und das über oberflächliche Metriken hinaus. Klickzahlen, Interaktionen, Conversion Rates oder die Demografie Deiner Zielgruppe: All diese Daten zeigen Dir, ob Deine Inhalte die richtigen Menschen erreichen, ob sie Engagement erzeugen und ob sie letztlich zur gewünschten Handlung führen. Im B2B-Marketing ist das besonders wichtig. Entscheidungsprozesse sind oft komplex, die Customer Journey ist länger – und Vertrauen spielt eine zentrale Rolle. Mit den richtigen Kennzahlen kannst Du nachverfolgen, welche Inhalte tatsächlich zur Markenbindung beitragen, Interesse wecken und Leads qualifizieren.
„Wer nicht regelmäßig die KPIs überprüft, gerät schnell in eine Art Blindflug auf LinkedIn. Sei dir im Klaren darüber, was genau du erreichen möchtest, und überprüfe regelmäßig, ob Du auf dem richtigen Weg zum Ziel bist. Ansonsten musst Du Deine Strategie anpassen und etwas Neues ausprobieren.“
– Corinna Knüver, Beraterin bei Drunk Octopus Communications
Eine gute LinkedIn Strategie beginnt mit der richtigen Messung
Viele Unternehmen starten mit guten Inhalten, klaren Botschaften und viel Engagement. Doch ohne laufende Analyse bleibt der Erfolg dem Zufall überlassen. Wenn Du Deine KPIs nicht regelmäßig im Blick hast, verlierst Du schnell die Kontrolle über Deine Kampagnen – oder investierst unnötig Budget in Maßnahmen, die nicht funktionieren.
Darum gehört zu jeder LinkedIn-Strategie eine klare Definition der Ziele und die Auswahl passender Metriken. Möchtest Du mehr Reichweite aufbauen? Dann sind Impressions, Reichweite und Follower-Wachstum entscheidend. Geht es Dir um Leadgenerierung? Dann brauchst Du KPIs wie Conversion Rate, Cost per Lead oder InMail Response Rate. Wichtig ist, dass Du nicht jede einzelne Metrik isoliert betrachtest, sondern immer im Zusammenhang mit Deinen Zielen. Eine hohe Klickrate nützt Dir nichts, wenn niemand konvertiert. Und viele Likes helfen wenig, wenn sie nicht aus Deiner Zielgruppe kommen.
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LinkedIn Marketing KPIs richtig lesen – und richtig nutzen
Zahlen liefern keine Antworten, wenn Du keine Fragen stellst. Darum ist es entscheidend, dass Du Deine KPIs nicht nur misst, sondern auch interpretierst. Frag Dich zum Beispiel:
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Welche Inhalte erzielen besonders viel Engagement – und warum?
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Gibt es Muster in den Zeiten, zu denen Deine Zielgruppe besonders aktiv ist?
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Welche Formate führen zu den meisten Conversions?
Durch die kontinuierliche Beobachtung und Auswertung Deiner LinkedIn KPIs gewinnst Du wertvolle Erkenntnisse. Du lernst, was Deine Zielgruppe interessiert, wie Du sie besser ansprechen kannst – und wo Du Ressourcen sinnvoller einsetzen solltest.
Tools wie der LinkedIn Kampagnenmanager, aber auch externe Lösungen wie HubSpot oder Hootsuite unterstützen Dich bei der Analyse. Entscheidend ist jedoch nicht das Tool, sondern der strategische Umgang mit den Daten. Setze Dir konkrete Ziele, miss regelmäßig die relevanten KPIs und nutze die Ergebnisse, um Deine Inhalte, Formate und Werbemaßnahmen gezielt zu verbessern.
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